Knie-OP | Blog

Krankengymnastik FotoSeit einigen Tagen besuche ich ja jetzt die Krankengymnastik. Ziel der ganzen Streck- und Dehngeschichten ist die Beweglichkeit des Knies wiederherzustellen. Aktuell beträgt die Streckfähigkeit des rechten Beins nicht ganz 100% und die Beugefähigkeit ca. 92%.

Bis die volle Beweglichkeit wiederhergestellt ist bedarf es also noch ein paar Sitzungen bei meiner Physiotherapeutin. Die Übungen gehen von Gleichgewicht halten auf einem Bein (mit geschlossenen Augen) bis zum „Luftfahrradfahren“. Richtiges Fahrradfahren habe ich übrigens erfolglos ausprobiert. Mir fehlen dazu einfach noch ein paar Beugeprozente und von den Schmerzen möchte ich gar nicht reden.

Deine Reha zahlen wir nicht!

Unterdessen hat meine Krankenversicherung die Kostenübernahme für die Reha verweigert. In dem Schreiben heisst es:

„Zur Beurteilung haben wir Ihre Unterlagen dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) vorgelegt. Dieser stellte fest, dass bei Ihnen die medizinischen Voraussetzungen für eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme nicht vorliegen. Der Arzt des MDK empfiehlt stattdessen die ambulante ärztliche Behandlung auszuschöpfen. An den Kosten der gewünschten Kurmaßnahme können wir uns deshalb leider nicht beteiligen.“

Wie jetzt Kurmaßnahme? Ich möchte eine Rehabilitationsmaßnahme und keine Kurmaßnahme. Und wer ist überhaupt dieser Arzt vom MDK? Vielleicht sollte er sich mal meinen Blog mit samt den Fotos anschauen. Oder noch besser er konsultiert mal den Patienten, statt den OP-Bericht als Maßstab zu nehmen.

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