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Arthroskopie – Kniespiegelung

Bei einer Arthroskopie wird der Patient vor der eigentlichen Operation vom Arzt in Narkose untersucht, um zu überprüfen, wie viel Spiel das Kniegelenk hat. Die Art der Narkose ist nicht immer gleich. Grundsätzlich erfolgt die Arthroskopie aber in Allgemein- oder Teilnarkose. Durch die entspannte Muskulatur des narkotisierten Patienten, kann die Diagnose bezüglich der Bandstabilität besser gestellt bzw. bestätigt werden.

Instrumente bei einer Arthroskopie (Kniespiegelung)

Arthroskopie: Operativer Ablauf

Um den Blutverlust klein zu halten, wird mit einer Manschette eine Blutsperre angelegt. Über einen kleinen Schnitt (ca. 0,5 cm) wird das Kniegelenk eröffnet und das etwa bleistiftdicke optische Instrument (Arthroskop) eingeführt. In der Regel geschieht dieser Vorgang von vorne.

Das Gelenk wird dann mit Flüssigkeit oder Gas gefüllt, so dass sich fast der gesamte Gelenkinnenraum gut überblicken lässt und Einzelheiten genau begutachtet werden können. Es ist immer erforderlich die Diagnose zunächst zu überprüfen und zu bestätigen. Dieser Vorgang wird als diagnostische Arthroskopie bezeichnet.

Diagnostische Arthroskopie

Bei der diagnostischen Arthroskopie werden die Strukturen im Gelenk, also Meniskus, Knorpel und die Bänder, mit einem Testhaken geprüft. Dieses Instrument wird über einen zweiten kleinen Schnitt eingeführt.

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