Knie-OP | Blog

Lymphdrainage - GegendruckMorgens Hui, abends pfui beschreibt eigentlich ganz gut den Zustand meines Beines je nach Tageszeit. Nachdem mein Knie fast komplett abgeschwollen ist, machen mir nun seit mehreren Wochen die Lymphen zu schaffen. Der Hintergrund ist, das sich durch die Bewegungsarmut nach der Knie-OP mein gesamter Unterschenkel verfestigt hat.

Hart wie Stein so ein Bein

Während morgens der Unterschenkel geschmeidig daherkommt, mutiert er im Laufe des Tages zu einem steinharten Ungetüm. Der Grund dafür sind Giftstoffe und Schlackeablagerungen in den Lymphen. Ein funktionierendes Lymphsystem transportiert diese Stoffe über die Lymphbahnen ab, so dass sie verschiedene Organe wie Nieren und das Darmsystem erreichen. Später werden diese dann aus dem Körper ausgeschieden. Dieser komplexe Prozess funktioniert bei mir im Moment nur eingeschränkt, so dass ich weiterhin an den Nachwirkungen der Knie-OP zu knappern habe.

Fortschritte Dank Kompressionsstrumpf

Bei meinem letzten Arztbesuch hatte ich extra gefragt ob ich weiterhin die Kompressionsstrümpfe tragen sollte. Mein Arzt meinte zwar nein, aber ich habe den Kompressionstrumpf weiterhin getragen und es tut mir wirklich gut. Ohne diesen Strumpf überkommt einen ein Gefühl von Trägheit, da man denkt bei jedem Schritt einen Stein hinter sich her zu schleifen. Mit diesem Kompressionsstrumpf ist es aber sehr viel angenehmer, da der ausgeübte Gegendruck des Strumpfes quasi wie eine manuelle Lymphdrainage wirkt.

Hier noch ein aktuelles Bild von meinem Bein:

Ein Kommentar zu “„Manuelle“ Lymphdrainage wirkt”

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