Knie-OP | Blog

Auf der ISPO 2014 in München wurde ein neuartiger Protektor für das Knie vorgestellt der auch für den Breitensportler in Zukunft sehr interessant sein dürfte. Die sogenannte „PrävenThese“ nimmt ihren Ursprung aus den beiden Wörtern Prävention und Orthese und soll dem Knie genügend Stabilität verleihen. Mit der „PrävenThese“ sollen schwere Knieverletzungen - wie Kreuzbandrisse – weitestgehend vermiesen werden.

Die Initiatoren des Projektes

Als Initiator der „PrävenThese“ gilt Charly Waibel, der als deutsche Ski-Bundestrainer nach einer Möglichkeit gesucht hat seinen Ski-Profis besseren Schutz vor Knieverletzungen zu bieten. So ist in zweijähriger Zusammenarbeit mit der TU München, der Ortema GmbH, des 3D-Drucker-Spezialisten Phoenix Innovations und mehreren Experten des Olympiastützpunkts Bayerns ein vielversprechender Knieprotektor entstanden der bereits erfolgreich in der Praxis zum Einsatz kam.

Einsatz nicht nur im Skirennsport

Der neuentwickelte Knieprotektor ist natürlich nicht nur für den alpinen Skirennsport entwickelt worden. So kommen ähnliche Protektoren bereits im BMX-Sport und Eishockey zum Einsatz. Jede „PrävenThese“ ist eine Spezialanfertigung die individuell auf den Träger angepasst wird. Da sie nur an den Beinregionen anliegt, ermöglicht sie dem Träger eine hervorragende Bewegungsfreiheit.

Auch für den Breitensport interessant

Das diese Art des Prävention für das Knie natürlich auch auf großes Interesse im Breitensport stoßen wird sollte klar sein. Allerdings befindet man sich (Stand 2014) noch immer in der Optimierungsphase, so dass die schlussendliche Marktreife noch auf sich warten lassen wird. Schlussendlich bleibt festzuhalten das man im Hinblick auf den aktiven Schutz des Knies doch recht positiv in die Zukunft schauen kann. Dennoch sollte dem passiven Schutz auch bei Existenz eines solchen Protektors weiterhin durch entsprechende Trainingsmaßnahmen (z.B. Krafttraining) Rechnung getragen werden.

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