Knie-OP | Blog

Anfang November 2011 war es endlich soweit: Die Hallensaison hatte wieder begonnen. Pünktlich um 19 Uhr warteten Kunstrasen und Bande auf technische Raffinessen der betriebseigenen Fußballakteure. Auch ich war mit dabei und freute mich nach der nun endenden Sommersaison wieder auf den künstlichen Untergrund.

Nach spaßigen 30 Minuten Gekicke kam es zu einem eher unscheinbaren Zweikampf mit dem von allen für seine fußballerischen Fähigkeiten hoch geschätzten Kollegen Philipp! Er im Angriff, ich in der Verteidigung. Er schießt und versuche den Schuss mit dem rechten Bein zu blocken. Ich erinnere mich, dass mein Bein etwas angewinkelt in der Luft stand als der Ball es berührte. Auf jeden Fall kam ich leicht schräg auf dem Boden auf und krümmte mich anschließend vor Schmerzen.

In diesem Moment dachte ich nur: „Was zum Teufel ist hier los?“ Bis dato hatte ich weder Knochenbrüche noch irgendwelche Bänderrisse erlebt. Das sich leider letzteres Bewahrheiten würde stand erst nach dem MRT, also eine Woche nach dem Unfall fest. Eine anschließende Arthroskopie, also eine Kniegelenkspiegelung brachte dann die hundertprozentige Gewissheit. Ich hatte mir das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen.

Ein Kommentar zu “The beginning oder wie alles begann”

  • Bioschraube

    21. März 2012 at 15:58

    Fußball ist der geilste Sport der Welt lalalallalalalalla – in Wahrheit ist es einer der gefährlichsten Sportarten für Knie und Bänder. Und Kreuzbandriß ist halt einfach scheiße, gerade als Resultat eines Freizeitkicks.

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